Meister, Meisterin im Mut zur Demut

Botschaft für das Jahr 2019, was ein Jahr zum Weg der Ganzheit sein wird
und vor allem dem Mut, durch das Ungute zu wachsen.

Das Jahr 2019 ist ein Jahr der Demut, denn es geschieht so viel, so viel Neues,
Unmögliches wird möglich, Ungutes löst sich ohne Kampf auf,
Herrliches bekommt den Vortritt und das Allerwichtigste wird sein,
demütig zu werden, denn nur die Demut trägt in sich,
sich nicht weiter vom Unguten die Freude rauben zu lassen, die Freude zu verlieren.

Mut zur Demut ist eine Kunst
und Meister im "Mut zur Demut" sind nur das reinste Wissen, die reinsten Engelwesen.
Der Archetyp ist Erzengel Michael, denn er wagt die Meinungslosigkeit;
er hat allerdings das Wissen von "schon morgen" - und "schon morgen"
ist vielleicht in vier oder zehn Jahren,
da wird es anders sein, alle werden dann erkannt haben, was falsch war.

Die Demut im Wissen hat sehr viel mit der Weisheit, mit dem reinsten Wissen zu tun.
Eigentlich ist Demut, sich ganz klein machen,
um das ganz Große zu ertragen,

denn wir sind in einer Zeit, wo der Mensch sich so wenige Räume bewusst erlaubt,
die eigentlich in ihm enthalten sind, die Tore sind geöffnet,
doch ganz schnell, man verletzt sich auch selber.
Es ist sehr gegensätzlich, was richtig erscheint, offenbart sich als Unsinn.
Sich ganz klein machen, um das ganz Große zu erleben, zu erfahren,
zu entdecken, was dahinter ist, ist somit die Grundlage:
Neugierde und Schweigen, meinungslos sein
und gleichzeitig, die ganze Demut der Neugierde wagen.

Die Demut in der Neugierde, sie erlaubt sich jede Antwort, auf jede Frage,
weil sie meinungslos ist
und das Herzwesen, der Herzensraum ist der, der am neugierigsten ist
und alles macht, damit die Antwort die richtige wird,
denn dem Herzensraum dient das ganze Universum
und der ist sich am Erweitern, am Vergrößern in die Unendlichkeit.

Die Demut ist auch in den Elementen.
Die Demut in der Luft ist, nichts festhalten wollen, weiter gehen,
nach vorne gehen, loslassen.
Und die Demut der Luft ist im nächsten Jahr das wichtigste Element
um die alten negativen Erfahrungen, sowohl in deiner Umwelt, in deiner Familie,
in deinem Land, deiner Erde loszulassen;
es gibt kein unseliges Geschehen, das jetzt passiert,
was in einer Art nicht auch in deiner Kultur,
nicht auch in der Vergangenheit vorgekommen ist.
Es ist eine Variante, eine Evolution.

Die Demut in der Luft aktiviert den Fortschritt, die neue Zukunft,
die noch keiner kennt, nicht einmal deine Vollkommenheit.

Die Demut der Erde ist Respekt, bewusst werden,
dass viele unsichtbare Wesen dir dienen,
deiner Erde dienen, die dir überhaupt ein Leben ermöglichen, so wie du es lebst
und das ist sich daran erinnern, immer wieder die Dankbarkeit wagen.

Die Demut im Wasser ist der Mut nicht voreilig zu handeln,
nicht voreilig zu werten, sondern etwas vertiefen.
Das Wasser, es vertieft sich immer, bis zum Nichts mehr Sein
und kein Element hat mehr die Fähigkeit etwas zu vertiefen, wie das Wasser
und im Wasser ist verborgen auch das Menschenrecht.

Wenn der Mensch sein Menschenrecht erlangt hat,
wird er jedem Menschen auf dieser Erde genügend Wasser auch gewähren.
In Ländern, wo Wassermangel herrscht, gibt es Menschen
die zu sehr nur an den eigenen Vorteil, nur an sich denken, nicht ans Ganze.
Das gibt Trockenheit.

Die Demut im Feuer ist die Tat, das Wagen, die Entscheidung,
in Verbundenheit mit einem Zentrum.
Die Demut im Feuer ist dann ganz, wenn du dein Zentrum dir gewährt hast.
Das ist das Zentrum deiner Vollkommenheit, das Zentrum deiner Erde
und das Zentrum in deiner Energie,
und wenn möglich auch durchbrochen im Auferstehungskörper,
so dass es eine Ganzheit ist.

Das Feuer ist ein Förderer der Erweiterung, der Mut des Erlangens,
der noch nicht erlangt ist,
das Wagen, das noch nicht gewagt ist, das Tun, das noch nicht getan ist.
Es ist der Rhythmus, ohne anzuhalten, er geht immer weiter, weiter,
weiter im Fortschritt und schaut nie zurück.
Wagt auch manchmal Fehler, repariert aber daraus drei Mal mehr.
Und hat ein Mensch sich zu groß entschieden, weil er sein Feuer missbraucht hat,
dann wird er dreimal weiter, höher, breiter und tiefer, es wieder neu ordnen.

Die Dankbarkeit an die Elemente gewähren ist der wichtigste Teil,
sowohl in deinen Gefühlen der Liebe, Gefühlen der Freude, in deinem Menschsein.

Vertiefung und Verzichten

 

Jahresbotschaft für das Jahre 2018, was ein Jahr der großen Verhinderung sein wird,
wenn du nicht wagst, dich zu vertiefen.

Man könnte das Jahr auch das Jahr der Vertiefung nennen,
in der Tiefe wagen, durchzubrechen:
Eine Frage vertiefen, eine Freude, ein Können, eine Art von dir vertiefen.

Und das ist auch verbunden mit Verzichten:
Anstelle noch einer neuen Reise und vielen Fotos knipsen die Ferienzeit damit verbringen,
alle deine Bilder, deine Fotos, aus der vergangenen Zeit zu ordnen und vielleicht dann zu erleben,
„wie war es da? Was habe ich das erlebt? Was habe ich da gefunden“?
Eine Erfahrung aus der Vergangenheit vertiefen.

Oder, wenn du wegfährst, in die Ferien gehst, dich fragen: Was will ich auf dieser Reise neu wagen?
Eine Praxis, etwas was du sonst nie tust:
vielleicht immer um sechs Uhr aufstehen, nach außen gehen,
und durch die Stadt, den Ort rennen oder gehen,
oder auf etwas verzichten, was du sonst immer tust.

Vertiefung und Verzichten - die gehören zusammen,
und es ist dieses Wirkliche sich Vertiefen was dir gewährt,
dich in der Tiefe zu finden, dich in der Tiefe zu erfahren.

Ein Mensch, der die Tiefe erlangt hat, er muss nicht mehr seine Vergangenheit aufarbeiten,
sie ordnet sich in sich selber, wie immer deine Erfahrung war,
wie immer deine Liebe war,
deine Liebesbeziehungen und -enttäuschungen
oder Erfülltheit und Unerfülltheiten: Hier, es wird gleich.

War es eine enttäuschte Liebe,
hier, du entdeckst, was für dich die ideale Liebe ist,
du erfährst sie: Für mich ist das ideal,
aha, ich wage in meinem Ideal die ganze Gefühlserfahrung,
und verzichte somit, es auf der Erde zu suchen.

Und in dem Moment, wo du eigentlich aufhörst, etwas zu suchen,
entdeckst du, dass es ganz nahe, schon immer bei dir war.

Und es ist, dieses von innen erweitern, was dann in der Außenwelt, dem Herzen gewährt:
Schau, ich habe den gleichen Wunsch,
um das zu finden auch in deiner Umwelt
was für dich das Herrlichste, was für dich das Seligste ist.

Denn die Vertiefung ist eigentlich der Anfang vom Wagen, erfüllt zu sein:
Es ist das Opfer der Unerfülltheit.

Frage an dich: Wo glaubst du noch, dass etwas, jemand anders sein sollte,
als so wie es jetzt ist?

Wage ganz das zu sein, was du am wenigsten erträgst. Ja ich bin auch so,
um dann auch das ganze Erleben vom ganzen Gegenteil zu erfahren.

Und dann?

Darauf gibt es keine Antwort, weil es diese Frage nicht mehr gibt.




* * *